Was ein Regal über die eigene Persönlichkeit verrät!

Hallo liebe Saarkinder,

an dieser Stelle möchte ich mich vorstellen. Das ist zwar logisch, aber auch ziemlich schwer. Was ist wichtig? Was lasse ich weg? Wie wäre es mit einem tabellarischen Lebenslauf? Langweilig? Was interessiert euch überhaupt von mir?

Gerade sitze ich in unserem Wohnzimmer. Ich wohne mit meinem Freund in Oberemmel. Für alle, die nicht wissen, wo das ist, nicht schlimm. Wusste ich 2016 auch noch nicht. Oberemmel ist ein kleines Dorf, zu Konz gehörend, in der Nähe von Trier in Rheinland-Pfalz, also an der Saar. Die Liebe hat mich hier her gebracht. Einer der Saarkind-Winzer ist mein Freund: Peter Thelen.



Mein Blick schweift, also durch unser Wohnzimmer. Bilder an der Wand vor mir, ein Regal rechts von mir. Darauf drei Pflanzen, ich liebe es grün in der Wohnung, ich müsste sie nur dringend mal wieder gießen. Eine Schale mit Steinen und Muscheln, Meersand in einem Glas, Natur, Meer, reisen, das ist wunderbar. In einem der unteren Regale blickt mich ein Foto von Gerhard Schröder an und eines von Joschka Fischer, angeschnitten Frau Merkel, ein Buchcover: „Spuren der Macht“ von Herlinde Koelbl. Ein Bildband mit Interviews, mächtige Menschen über Jahre begleitet. Bilder faszinieren mich, Menschen beobachten, nachfragen, ihre Geschichten erfahren. Darüber ein Regal voller Weingläser. Wein, ein besonderes Getränk, ich rieche und schmecke die Herkunft, wie hat der Winzer ihn hergestellt? Welche Geschichte hat der Wein? Neugierde! Ich will mehr darüber wissen und mache berufsbegleitend eine Ausbildung. Und: im neuen Jahr erfahrt ihr sicher auch von einem tollen Projekt. Anteasern ist gemein, ich weiß, ich kann aber noch nicht mehr verraten. Vor den Gläsern eine kleine Sailermoon-Figur mit ihrer Katze Luna. Ja, ich bin irgendwo Kind geblieben. Ich habe die Fernsehserie geliebt, die Comics verschlungen. 1986 geboren, haben mich die 90er geprägt. Meine Augen springen wieder nach unten. Ein Buchrücken: Ingrid Bergmann, eine Hülle einer alten Filmrolle davor. Ingrid Bergmann, eine schwedische Schauspielerin. Ihr wohl bekanntester Film: Casablanca. Mich hat aber mehr ihr Leben interessiert. Ihre Kindheit in Schweden, übrigens ein tolles Land: Die Polarlichter, Schnee am Strand, wilde Studentenpartys, Inhaltsanalysen, Kanelbullar (Zimtschnecken). Ich habe ein halbes Jahr dort studiert. Und die alte Filmhülle? Ich hatte mal die fixe Idee Schauspielerin zu werden. Theater spielen hat mir in der Schule immer sehr viel Spaß gemacht und einige meiner Schulzeit-Freunde, sind Schauspieler geworden. Hab das dann aber ihnen überlassen. Ich staune immer wieder, wenn ich sie in Serien, im Kino oder Theater sehe. Neben dem Regal mit der Filmrolle und dem Bildband über Ingrid Bergmann steht ein dickes Buch mit dem Cover nach vorne: „Geschichte und Geschichten des Senders an der Saar – 50 Jahre Saarländischer Rundfunk“. Ich bin Journalistin geworden, Rundfunkjournalistin. Bewegtbild ist meine Leidenschaft. Ich reise in die unterschiedlichsten Regionen rund um die Saar um Menschen zu treffen, um über Themen zu berichten.

Krass, es ist mir noch nie aufgefallen, dass dieses Regal, so viel über mich verrät.

Was ich hier will? Ich möchte euch mitnehmen an die Saar zu den Geschichten der Saarkinder und damit auch zu unserer eigenen Geschichte… #saarkind #homeiswherethesaaris

Eure Nelly


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